Instant Messaging
Die Wirtschaftswoche schreibt in der Ausgabe vom 14.03.2002 (Seite 122):
Für die Marktforscher der Gartner Group gehört das Instant Messaging (IM) deshalb zu den absoluten Killeranwendungen fürs Internet: Ob man es nun schön findet oder nicht - es wird die Unternehmen überrennen.
Der Bericht geht weiterhin davon aus, daß die Anzahl der jährlich versandten Sofortnachrichten innerhalb der nächsten zwei Jahre (also bis Ende 2004) auf dann zwei Billionen ansteigen wird.

Alleine in Deutschland nutzen bereits rund 3,5 Millionen Internet-Nutzer diese schnelle und einfache Form der Kommunikation.

Die grundlegenden Pluspunkte von Instant-Messaging-Systeme sind vielfältig:
  • Auslieferung von Nachrichten, Bildern oder Dateien just in time,
  • Eins-zu-Eins Kommunikation oder Konferenzen ohne Zeitverzögerung,
  • Wissen, wer gerade online und damit ansprechbar ist,
  • Übergänge zu SMS oder Mail.
Firmen, die bereits IM-Systeme einsetzen, berichten übereinstimmend von Vorteilen durch die Nutzung solcher Systeme, da regelmässig
  • innerbetriebliche Abstimmungen beschleunigt werden,
  • Kurzkonferenzen wesentlich schneller durchgeführt werden können,
  • Kommunikation zwischen regional verteilten Partnern sehr zeitnah und kostengünstig realisierbar ist,
  • Kontakte zu Kunden und/oder Lieferanten wesentlich schneller hergestellt werden.
Zur Zeit überwiegen noch proprietäre Systeme, die miteinander nicht kompatibel sind (in Deutschland insbesondere ICQ, MSN und AIM). Darüber hinaus setzen alle diese Systeme zunächst die Registrierung jedes einzelnen Nutzers an einer zentralen Stelle und bei der späteren Nutzung die ständige Verbindung zu dieser zentralen Stelle voraus.

Daß auch andere Wege möglich sind, zeigt Better-Com: Durch Einsatz des offenen und freien Produkts Jabber ergeben sich über die oben genannten Vorteile hinaus weitere Verbesserungen:
  • Unterstützung von 1 zu 1 Kommunikation als auch öffentliche oder private Konferenzen
  • Eigenes Gateway im Unternehmen, das auf Wunsch einen transparenten Übergang in andere IM-Systeme ermöglicht
  • Sichere Verschlüsselung der Kommunikation möglich
  • Vielzahl von Client-Anwendungen für verschiedenen Betriebssysteme vorhanden
  • Auch als ausschließlich internes IM-System nutzbar
  • Verschiedene Möglichkeiten der Benutzerverwaltung (z.B. mittels openldap)
  • Offene Schnittstellen, die die Einbindung weiterer Kommunikationsdienste ermöglichen
Nicht ohne Grund hat sich Oracle entschieden, ab Oracle Version 9i die Unterstützung dieses offenen Standards zu implementieren. Aber auch z.B. Hewlett-Packard oder Gruner und Jahr nutzen Jabber schon.

Wenn auch Sie über die Einführung eines IM-Systems in Ihrem Hause nachdenken, sollten Sie unbedingt Kontakt zu uns aufnehmen. Vorab können Sie sich über das bei Better-Com im produktiven Einsatz befindliche IM-System hier informieren.
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