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| Open Source Software - warum? |
Die Bundesregierung hatte im Frühjahr 2000 allen Bundesbehörden den Einsatz freier Software empfohlen. (Quelle: Rundschreiben des BMI) Darüber hinaus hat der Deutsche Bundestag am 9. November 2001 den Beschluss gefasst, offene Software in der Bundesverwaltung zu fördern. (Ausführliche Darstellung)
Ebenso hat der Bayerische Rechnungshof in seinem Abschlussbericht für das Jahr 2001 (ab Seite 63) auf insgesamt 11 Seiten (!) dringend den bevorzugten Einsatz von OSS in der bayerischen Landesverwaltung empfohlen.
Mit der Umstellung ist zwischenzeitlich in vielen Behörden begonnen worden, durchweg sind vorliegende Erfahrungsberichte unter Kosten-, Sicherheits- und Stabilitätsaspekten positiv.
Einige der in allen Dokumenten genannten Gründe für die Umstellung sind:
-
Kosten: Open-Source-Software (OSS) ist
regelmässig lizenzkostenfrei erhältlich. Das
Bundesinnenministerium ermittelte in o.g. Empfehlung
eine Kostenersparnis von über DM 800 pro
Arbeitsplatz!
- Sicherheit: Bestandteil von OSS ist ein
Betriebssystem (z.B. Linux, OpenBSD, etc.), das
u.a. aufgrund seiner Mehrbenutzermöglichkeiten als
ausgesprochen sicher gilt.
-
Stabilität: OSS und insbesondere das
zugrunde liegende Betriebssystem gelten als sehr
stabil.
-
Vertrauen: Von (fast) jedem Programm sind die
Quellen offen gelegt. Unerwünschte "Nebeneffekte", die
häufig bei nicht offengelegter Software zu beobachten
sind, können so wesentlich einfacher ausgeschlossen
werden.
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| Wie umsteigen? |
Eine einheitliche Strategie für ein Unternehmen oder eine Behörde, das/die den Umstieg auf freie Software plant, ist nicht vorhanden. Zu wichtig sind die Aufrechterhaltung interner Abläufe und Organisationsstrukturen bei einem Umstieg.
Aber auch die vorhandene technische Ausstattung und ggf. bei einem Umstieg auch geplante sonstige organisatorische Änderungen müssen berücksichtigt werden.
Deshalb empfiehlt sich der Kontakt zu Better-Com - einem Unternehmen, das Ihnen bei der erfolgreichen und vor allem reibungslosen Umstellung behilflich ist.
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| Denkbare Vorgehensweise (In 7 Schritten zum Erfolg) |
Sie bzw. Ihr Unternehmen wollen von den Vorteilen eines Umstiegs profitieren. Eine mögliche Vorgehensweise könnte wie folgt aussehen:
-
Bestandsaufnahme: Welche Soft- und Hardware
ist vorhanden? Funktioniert diese Software auch mit
einem freien Betriebssystem? Gibt es ggf. Ersatz?
- Planung: Nach der Bestandsaufnahme wird
ermittelt, ob ggf. zusätzliche Hardware beschafft werden
muß. Ebenfalls wird ein Zeitplan erstellt, aus dem die
Umstellung einzelner Bereiche des Unternehmens
hervorgeht.
- Realisierung 1: Die teilweise (z.B. 50%)
Umstellung der PCs der ersten Abteilung erfolgt. Die
Mitarbeiter dieser Abteilung werden mit den
Besonderheiten des neuen Systems vertraut gemacht.
- Erprobungsphase: Über einen Zeitraum von 4
Wochen werden Erfahrungen gesammelt und insbesondere vor
dem Hintergrund "Zuverlässigkeit der Systeme" nach
Abschluß dieser Phase verglichen. Evtl. erforderliche
Anpassungen einzelner Software-Bestandteile erfolgt und
wird für die spätere vollständige Umstellung
dokumentiert.
- Realisierung 2: Die in der Planungsphase
festgelegten PCs der einzelnen Abteilungen werden zügig
umgestellt.
- Schulung: Parallel zur Realisierung werden
die Mitarbeiter geschult, um Produktivitätsverluste
durch die Systemumstellung auszuschließen. Diese
Schulungen können direkt an den Arbeitsplätzen
vorgenommen werden, um die Mitarbeiter in ihrer
bekannten Arbeitsumgebung mit den neuen Möglichkeiten
vertraut zu machen.
- Abschlußphase: In den 6 Monaten nach der
Umstellung werden regelmäßig Erfahrungen gesammelt und
evtl. vorhandene Anpassungs- oder Erweiterungswünsche
berücksichtigt. Erfahrungsgemäß werden in dieser Phase
nur anfänglich noch Anpassungen erforderlich sein, da
sich die Mitarbeiter außerordentlich schnell an das neue
System gewöhnt haben.
Zum Ende der Abschlußphase erfolgt
ggf. eine langfristige Kostenkalkulation, aus der sich
bisher regelmäßig ergeben hat, daß durch den Einsatz von
OSS
- erhebliche Kosteneinsparungspotentiale,
- beträchtliche Stabilitätsverbesserungen und
- eine Erhöhung der IT-Sicherheit
realisiert wurden.
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